Die folgenden Tabellen sind nach funktionalen Schaltungsblöcken gegliedert. Maßgeblich für die Anwendbarkeit sind die Bedingungen im jeweiligen Prüfpunkt: erforderliche Punkte sind zu prüfen, sobald diese Bedingungen erfüllt sind; optionale Punkte sind relevant, wenn die entsprechende Funktion oder Entwurfsoption verwendet wird.
LDO_VOUT1-Ausgang hat einen Testpunkt oder einen Filterkondensator, der die Spannungsmessung erleichtert
Erforderlich
6
VDD_RET-Ausgang hat einen Testpunkt oder einen Filterkondensator, der die Spannungsmessung erleichtert
Erforderlich
7
VDD_RTC-Ausgang hat einen Testpunkt oder einen Filterkondensator, der die Spannungsmessung erleichtert
Erforderlich
8
VDDIOA-Versorgungsspannung beträgt 1,8 V-3,3 V; in der ersten Platinenrevision einen 0-Ω-Serienwiderstand reservieren
Erforderlich
9
VDDIOA2-Versorgungsspannung beträgt 1,8 V-3,3 V; in der ersten Platinenrevision einen 0-Ω-Serienwiderstand reservieren
Erforderlich
10
VDDIOB-Versorgungsspannung beträgt 1,8 V-3,3 V; in der ersten Platinenrevision einen 0-Ω-Serienwiderstand reservieren
Erforderlich
11
Die Versorgung VDDIOSA beträgt 1,8 V; zum Abschalten ist ein Lastschalter vorgesehen
Erforderlich
12
Die Versorgung VDDIOSB beträgt 1,8 V; zum Abschalten ist ein Lastschalter vorgesehen
Erforderlich
13
VDDIOSC-Versorgungsspannung beträgt 1,8 V und muss immer eingeschaltet sein
Erforderlich
14
AVDD33_USB-Versorgungsspannung beträgt 3,3 V
Erforderlich
15
AVDD33_ANA-Versorgungsspannung beträgt 3,3 V
Erforderlich
16
AVDD_BRF-Versorgungsspannung beträgt 1,8 V-3,3 V und muss der VDD1-Versorgung entsprechen
Erforderlich
17
AVDD33_AUD-Versorgungsspannung beträgt 3,3 V
Erforderlich
18
AVDD18_DSI-Versorgungsspannung beträgt 1,8 V
Erforderlich
19
Wenn SF30147C die Stromversorgung übernimmt, muss die TWI-Steuerschnittstelle MCU-PB-Pins verwenden, und diese Pins müssen PD-Pins sein
Erforderlich
20
Die Ladeschaltung erfordert ein Versorgungspfadmanagement, damit das System bei zu niedriger Akkuspannung über den 5-V-Eingang des Ladegeräts versorgt werden kann
Erforderlich
21
Wird die Stromversorgung über SF30147C bereitgestellt, ist die dedizierte TWI-Steuerschnittstelle des Chips zu verwenden
Erforderlich
22
Bei Versorgung über SF30147C muss für die über EN gesteuerten Versorgungsschienen PVDD oder AVDD als Versorgungsdomäne des EN-Signals verwendet werden. EN darf nicht über ein MCU-GPIO angesteuert werden. Alternativ EN mit Masse verbinden und den Ausgang der jeweiligen Versorgungsschiene per Register steuern
Erforderlich
23
Wenn SF30147C die Stromversorgung übernimmt, können BUCK und LDO1 nur über ihre jeweiligen Enable-Signale EN_BUCK und EN_LDO1 gesteuert werden; eine interne Registersteuerung ist nicht vorgesehen
Erforderlich
24
Bei 58x müssen PVDD und VDDIOB übereinstimmen. Wenn PVDD niedriger als VDDIOB ist, z. B. VDDIOB = 3,3 V und PVDD = 1,8 V, hat VDDIOB in Standby und Hibernate einen Leckstrom von etwa 15 µA
Erforderlich
25
Bei 58x ist Pin B4 VDD_EXT1 und Pin B5 VDD_EXT2; sie können im Design unverbunden bleiben
Erforderlich
Klarstellung zur Quelle
Prüfpunkt 19 der Checkliste Stromversorgung in der Arbeitsmappe verlangt MCU-PB-Pins für die TWI-Steuerschnittstelle und bezeichnet diese Pins zusätzlich als „PD“-Pins. Prüfpunkt 21 verlangt separat die dedizierte TWI-Schnittstelle des Chips. Die Arbeitsmappe definiert „PD“ nicht und erläutert nicht, wie diese Anforderungen zusammenhängen. Laut Hardware-Anwendungshinweis von OpenSiFli emuliert der SF32LB58x TWI-Signale mit zwei GPIOs, um den SF30147C zu steuern. Klären Sie vor der Freigabe des Schaltplans mit SiFli, welche Schnittstelle und Pins vorgesehen sind.
5.8.3. Kondensatoren und Induktivitäten der Stromversorgung¶
Tabelle 5.8.3-1: Checkliste Kondensatoren und Induktivitäten der Stromversorgung
Nr.
Prüfpunkt
Kategorie
1
PVDD1-Pufferkondensator beträgt mindestens 10 µF
Erforderlich
2
PVDD2-Kondensator beträgt mindestens 10 µF
Erforderlich
3
BUCK1_FB-Kondensator = 4,7 µF
Erforderlich
4
BUCK2_FB-Kondensator = 4,7 µF
Erforderlich
5
LDO_VOUT1-Kondensator = 4,7 µF
Erforderlich
6
VDD_RET-Kondensator = 0,47 µF
Erforderlich
7
VDD_RTC-Kondensator = 1 µF
Erforderlich
8
VDDIOA-Kondensator ≥1 µF
Erforderlich
9
VDDIOA2-Kondensator ≥1 µF
Erforderlich
10
VDDIOB-Kondensator ≥1 µF
Erforderlich
11
VDDIOSA-Kondensator ≥1 µF
Erforderlich
12
VDDIOSB-Kondensator ≥1 µF
Erforderlich
13
VDDIOSC-Kondensator ≥1 µF
Erforderlich
14
AVDD33_USB-Kondensator ≥1 µF
Erforderlich
15
AVDD33_ANA-Kondensator ≥4,7 µF
Erforderlich
16
AVDD_BRF-Kondensator ≥4,7 µF
Erforderlich
17
AVDD33_AUD-Kondensator ≥4,7 µF
Erforderlich
18
AUD_VREF-Kondensator = 1 µF
Erforderlich
19
AVDD18_DSI-Kondensator ≥4,7 µF
Erforderlich
20
MIC_BIAS-Kondensator = 1 µF
Erforderlich
21
GPADC-VREFP-Kondensator = 4,7 µF
Erforderlich
22
PVDD1, PVDD2, AVDD_BRF und die RSTN-Pull-up-Versorgung müssen gleich sein
Erforderlich
23
Die BUCK1- und BUCK2-Induktivitäten sind von SiFli empfohlene Teilenummern
Erforderlich
24
Wenn die BUCK-Induktivität keine von SiFli empfohlene Teilenummer ist, muss sie L = 4,7 µH, DCR ≤ 0,4 Ω und Isat ≥ 450 mA erfüllen
Erforderlich
25
Wenn PVDD1 und PVDD2 mit 1,8 V aus VBAT versorgt werden, einen DCDC-Wandler zur Erzeugung von 1,8 V verwenden; keinen LDO verwenden
Erforderlich
26
Der Ruhestrom des ausgewählten DCDC ist erfasst und erfüllt die Projektanforderungen
Erforderlich
27
Der Ruhestrom des ausgewählten LDO ist erfasst und erfüllt die Projektanforderungen
Erforderlich
Abweichende Sättigungsstromangaben für die BUCK-Induktivität
Prüfpunkt 24 der Checkliste zu Kondensatoren und Induktivitäten in der Arbeitsmappe fordert für eine nicht in der AVL geführte Induktivität Isat ≥ 450 mA. Der OpenSiFli-Hardware-Anwendungshinweis fordert für eine BUCK-Induktivität mit L = 4,7 µH und DCR ≤ 0,4 Ω Isat ≥ 500 mA. Die Tabelle behält den Arbeitsmappenwert von 450 mA bei; die Auslegung der BUCK-Induktivität im Abschnitt Schaltplanentwurf verwendet 500 mA. Bis SiFli die Abweichung klärt, verwenden Sie eine Induktivität mit Isat ≥ 500 mA.
Der 48-MHz-Hauptquarz ist eine AVL-gelistete Teilenummer
Erforderlich
2
Falls der 48-MHz-Quarz nicht AVL-gelistet ist, muss er 7 pF ≤ CL ≤ 12 pF (8,8 pF empfohlen), Frequenztoleranz ≤±10 ppm, ESR ≤30 Ω (22 Ω empfohlen) erfüllen
Erforderlich
3
Der RTC-32,768-kHz-Quarz ist eine AVL-gelistete Teilenummer
Erforderlich
4
Falls der 32,768-kHz-Quarz nicht AVL-gelistet ist, muss er CL ≤12,5 pF (7 pF empfohlen), Frequenztoleranz ≤±20 ppm, ESR ≤80 kΩ (38 kΩ empfohlen) erfüllen
Das ANT-Signal ist mit der Anforderung an einen unsymmetrischen Wellenwiderstand von 50 Ω gekennzeichnet
Erforderlich
2
Ein Pi-förmiges Anpassnetzwerk ist am ANT-Signal reserviert: ein paralleler NC-Kondensator (nicht bestückt) und ein 15-pF-Serienkondensator
Erforderlich
3
Falls eine Filterung von Störstrahlung berücksichtigt werden muss, ist ein Pi-förmiges Anpassnetzwerk mit einer 2,7-nH-Serieninduktivität und einem 2-pF-Parallelkondensator reserviert
Optional
4
Falls ein externer RF-PA eine MCU-Steuerung von RXEN und TXEN erfordert, ausschließlich PB39 für PA RXEN und PB40 für PA TXEN verwenden
Optional
5
Falls der Wi-Fi-Chip die Antennen-Koexistenz-Arbitrierung unterstützt: (1) Der 3-Draht-Modus wird empfohlen: Der Wi-Fi-Chip steuert den Bluetooth-/Wi-Fi-Antennen-RF-Schalter und führt die Arbitrierung durch. Anhand von BT_ACTIVE und BT_PRIORITY von Bluetooth entscheidet er, ob Bluetooth Zugriff auf die Antenne erhält. WLAN_ACTIVE kann die Bluetooth-Sende-/Empfangsaktivität während des Wi-Fi-Betriebs deaktivieren. (2) BT_ACTIVE muss PB08 oder PB45 verwenden, WLAN_ACTIVE muss PB09 oder PB41 verwenden, und BT_PRIORITY kann ein beliebiges PB-GPIO verwenden.
Optional
6
Falls der Wi-Fi-Chip keine Antennen-Koexistenz-Arbitrierung unterstützt: (1) Der 1-Draht-Modus wird empfohlen: Bluetooth steuert den Bluetooth-/Wi-Fi-Antennen-RF-Schalter, führt die Arbitrierung über BT_ACTIVE durch und benachrichtigt den Wi-Fi-Chip. (2) Falls Wi-Fi ein Betriebszustandssignal ausgeben kann, lässt sich die Konfiguration auf den 2-Draht-Modus erweitern: Den Wi-Fi-Ausgang mit WLAN_ACTIVE verbinden, damit Bluetooth niedrig priorisierte Sende-/Empfangsvorgänge unterdrücken kann, während Wi-Fi aktiv ist, ohne Bluetooth zu beeinträchtigen, wenn Wi-Fi inaktiv ist. (3) BT_ACTIVE muss PB08 oder PB45 verwenden, WLAN_ACTIVE muss PB09 oder PB41 verwenden
Tabelle 5.8.10-1: Checkliste zum hardwareseitigen Wecken
Nr.
Prüfpunkt
Kategorie
1
Die Interruptquellen zum Wecken der HCPU sind korrekt zugewiesen: PA64, PA65, PA66, PA67, PA68 und PA69 (insgesamt sechs Pins)
Erforderlich
2
Die Interruptquellen zum Wecken der LCPU sind korrekt zugewiesen: PB54, PB55, PB56, PB57, PB58, PB59, PBR0, PBR1, PBR2 und PBR3 (insgesamt zehn Pins). Nach dem Wecken der MCU können PBR0-PBR3 keine Interruptsignale empfangen
Erforderlich
3
Interrupt- und Steuersignale für LCPU-seitige Peripherie wie Beschleunigungs- und Herzfrequenzsensor müssen mit PB-GPIOs verbunden werden
MPI3 ist wie vorgesehen mit NOR-Flash oder SPI-NAND-Flash verbunden
Erforderlich
2
VDDIOSC ist immer eingeschaltet
Erforderlich
3
Die Versorgungen VDDIOSA und VDDIOSB werden über PBR0 aktiviert
Erforderlich
4
MPI3 oder MPI4 kann für externen NOR-Flash oder SPI-NAND-Flash verwendet werden
Erforderlich
5
Der HOLD#-Pin des SPI-NAND-Flash ist über einen 10-kΩ-Widerstand auf die SPI-NAND-Flash-Versorgung hochgezogen
Erforderlich
6
Falls die Produktion externen Flash auf MPI3 oder MPI4 programmieren muss, treibt das Download-Tool PA43 auf High, um die MPI3-Stromversorgung zu aktivieren
Erforderlich
7
Wenn eMMC oder SD-NAND über SDIO1 programmiert werden muss, aktiviert das Download-Tool die zugehörige Versorgung
Erforderlich
8
Die von PBR0/PA43 gesteuerten Spannungsschalter sind high-aktiv (ein) und low-aktiv (aus). Im Hibernate-Modus steuert PBR0 die VDDIOSA-/VDDIOSB-Stromumschaltung, VDDIOSC bleibt immer eingeschaltet, und PA43 steuert die Stromumschaltung des externen Flash
Erforderlich
9
Falls die SD1-Schnittstelle mit eMMC oder SD NAND verbunden ist, sind die Signalverbindungen korrekt
Erforderlich
10
Der I/O-Schnittstellenpegel von eMMC oder SD NAND entspricht VDDIOA2
Erforderlich
11
MPI3- oder MPI4-Signalverbindungen sind korrekt
Erforderlich
12
Der I/O-Logikpegel des Peripheriegeräts entspricht dem des Hauptchips
Erforderlich
13
NOR-Flash ist im Leitfaden zur Auswahl von Schlüsselkomponenten qualifiziert
Erforderlich
14
SPI-/SD-NAND-Flash ist im Leitfaden zur Auswahl von Schlüsselkomponenten qualifiziert
Erforderlich
15
eMMC ist im Leitfaden zur Auswahl von Schlüsselkomponenten qualifiziert
Erforderlich
Tabelle 5.8.11-2: Referenzanschlüsse des SPI-NAND-Flash über MPI4 auf der SiFli-EVB
SPI-NAND-Signal
SF32LB58x-Pin
Referenzhinweis
CS#
PA10 (SD1_CMD)
Chip-Select, low-aktiv
SO
PA04 (SD1_D1)
Dateneingang zum Chip (IO1)
WP#
PA01 (SD1_D2)
Schreibschutzsignal (IO2)
SI
PA05 (SD1_D0)
Datenausgang des Chips (IO0)
SCLK
PA09 (SD1_CLK)
Serieller Takt
HOLD#
PA06 (SD1_D3)
IO3; über einen 10-kΩ-Widerstand auf VDD18_MPI4 hochgezogen
Im EVB-Referenzschaltplan ist VCC des SPI-NAND-Flash an VDD18_MPI4 angeschlossen; an dieser Versorgung sind außerdem Kondensatoren mit 0,1 µF und 1 µF (6,3 V) vorgesehen. Diese Pinzuordnungen und Bauteilwerte gelten nur für die EVB-Referenz. Vor der Übernahme sind sie anhand des ausgewählten Chip-Gehäuses, des Flash-Datenblatts und der Pinmux-Konfiguration der Zielplatine zu prüfen.
Die I/O-Versorgung VDDIOA2 für SD1 unterstützt 1,8 V oder 3,3 V und muss zum I/O-Pegel des Peripheriegeräts passen. SiFli empfiehlt eine 1,8-V-Schnittstelle für SPI-NAND-Flash und eMMC. SD-NAND-Bausteine unterstützen nur 3,3 V; bei Verwendung von SD NAND muss VDDIOA2 daher auf 3,3 V gesetzt werden.
SF32LB58x verbindet das Display wie vorgesehen über DSI + LCDC2
Erforderlich
2
DSI-Signalverbindungen sind korrekt
Erforderlich
3
Falls das LCD ausschließlich QSPI verwendet, wird die HCPU-LCDC1-QSPI-Schnittstelle empfohlen, um Probleme mit Bildrate und RAM zu vermeiden
Erforderlich
4
DSI_REXT ist über einen 10-kΩ-Widerstand mit GND verbunden
Erforderlich
5
Die LCDC-RSTB-Verbindung ist korrekt
Erforderlich
6
Die LCDC-TE-Verbindung ist korrekt (mit dem TE- oder Fmark-Signal des Panels verbunden)
Erforderlich
7
TP-Signale folgen der empfohlenen Pinbelegung (siehe die EVB-I/O-Konfigurationsdatei)
Erforderlich
8
Die LCD-Schnittstelle unterstützt MIPI-DSI, 3-/4-Draht-SPI, Dual-/Quad-Daten-SPI, DBI 8080, DPI sowie parallele und serielle JDI-Schnittstellen
Erforderlich
9
SPI-LCD, 3-Draht-Modus: CS mit PA44 oder PB08 verbunden, CLK mit PA46 oder PB10 verbunden, DATA mit PA50 oder PB09 verbunden; 4-Draht-Modus: CS mit PA44 oder PB08 verbunden, CLK mit PA46 oder PB10 verbunden, DATA mit PA50 oder PB09 verbunden, DC mit PA48 oder PB03 verbunden
Erforderlich
10
Bestätigen, ob das LCD AOD unterstützen muss; falls ja, muss ein QSPI-Panel mit HCPU verbunden werden, während ein JDI-Panel mit LCPU verbunden werden kann
Erforderlich
11
Der I/O-Logikpegel des Peripheriegeräts entspricht dem des Hauptchips
Erforderlich
12
Bei DSI-LCDs die DSI-Daten- und Taktsignale verbinden. DSI-Video-Modus-Panels verhalten sich wie RGB-Panels und haben kein TE-Signal; DSI-Command-Modus-Panels haben ein TE-Signal, und DSI17801 erfordert TE. TE und RST werden beide empfohlen; die endgültige Nutzung hängt vom ausgewählten LCD ab
GPADC-Eingang ist mit dem entsprechenden Pin verbunden
Optional
2
GPADC-Eingangsbereich ist korrekt; die maximale Eingangsspannung darf AVDD33_ANA nicht überschreiten
Optional
3
Empfehlung zum Akkuspannungsteiler: 470-kΩ-1%-Widerstand versorgungsseitig, 1-MΩ-1%-Widerstand gegen Masse und 100-nF-Filterkondensator
Erforderlich
4
Für jedes von GPADC gemessene Widerstandsteilersignal Teilerwiderstände mit 1 % Toleranz verwenden; jeder GPADC-Kanal muss einen 100-nF-Filterkondensator nahe am Chip-Pin haben
Erforderlich
5
ADC kann mehrere Tasten erkennen und Pins sparen; wenn beispielsweise PB32 als ADC-Taste verwendet wird, den Akku nicht als Pull-up-Versorgung verwenden
Mit dem Kunden klären, ob die Taste das System wecken können muss
Erforderlich
2
Verbindung der gewöhnlichen Taste ist korrekt (Pull-up vorhanden, korrekter Widerstandswert, korrekte Pull-up-Spannungsdomäne)
Erforderlich
3
Die Power-Taste muss an PB54 angeschlossen sein und high-aktiv sein. Ein 10 Sekunden langer Tastendruck muss einen Reset auslösen; auf der Hauptplatine ist ein 10-kΩ-Pull-down vorzusehen
Bei der I2C-Zuweisung die Aufteilung zwischen HCPU und LCPU sowie die Frage berücksichtigen, ob das Gerät im Energiesparmodus laufen muss
Erforderlich
2
I2C hat Pull-ups mit korrektem Widerstandswert; falls 400-kHz-Betrieb erforderlich ist, werden 2,2-kΩ-Pull-ups empfohlen. Die peripherieseitige Spannungsdomäne verwenden und die Pull-up-Versorgung bei Abschaltung der Peripherie ausschalten
Erforderlich
3
Das I2C-Interruptsignal unterstützt bei Bedarf das hardwareseitige Wecken
Erforderlich
4
Falls mehrere Geräte einen I2C-Bus teilen, sind ihre Adressen unterscheidbar
I2S1 ist nur Eingang und arbeitet nur im Master-Modus; das Mikrofon ist wie vorgesehen mit I2S1 verbunden
Optional
2
I2S2 unterstützt Eingang und Ausgang nur im Master-Modus und kann mit externen Codec-DAC-/ADC-Geräten verbunden werden
Optional
3
I2S3 unterstützt Ein- und Ausgabe nur im Master-Modus. Die Schnittstelle eignet sich für Energiesparanwendungen, bei denen die HCPU schläft und die LCPU Audio über I2S3 empfängt oder verarbeitet
Optional
4
I2S-Signalverbindungen sind korrekt
Optional
5
Die Verbindung des digitalen Mikrofons an der I2S1-Schnittstelle ist korrekt
Optional
6
Der I/O-Logikpegel des Peripheriegeräts entspricht dem des Hauptchips
Tabelle 5.8.19-1: Checkliste PDM und analoges Audio
Nr.
Prüfpunkt
Kategorie
1
Die Verbindung der beiden PDM-Mikrofone ist korrekt
Optional
2
PDM-Mikrofon wird aus einer digitalen Versorgung gespeist
Optional
3
Der I/O-Logikpegel des Peripheriegeräts entspricht dem des Hauptchips
Optional
4
Die Verbindung der beiden analogen Mikrofone ist korrekt
Optional
5
Analoges Mikrofon wird vom MIC_BIAS-Ausgang versorgt
Optional
6
Beide Audio-ADC-Eingänge müssen jeweils mindestens einen 2,2-µF-DC-Sperrkondensator enthalten
Optional
7
DAC-Ausgangspfade P und N haben jeweils einen 1-kΩ-Serienwiderstand, mit einem 1,5-nF-Kondensator dazwischen
Optional
8
AW8155 ist der empfohlene Audioverstärker; bei Verwendung dieses Bauteils die Softwareeinstellung „Mode 4 / Class AB mode“ (Modus 4 / Class-AB-Betrieb) wählen
Optional
9
Bei Rückführung des Audio-PA-Ausgangs zum MCU-ADC einen Teiler und RC-Filter oder zusätzliche digitale Filterung hinzufügen; die geteilte Spannung muss innerhalb des ADC-Eingangsbereichs bleiben, und die RC-Filter-Grenzfrequenz sollte 20 kHz betragen
Optional
10
Falls der im Chip integrierte analoge Audio-ADC-Pfad nicht genutzt wird, wird für ADC1P/ADC1N und ADC2P/ADC2N jeweils ein 0-Ω-Serienwiderstand gegen Masse empfohlen
USART4 ist als Download- und Log-Schnittstelle ausgelegt
Erforderlich
2
USART4 hat Testpunkte; für TXD und RXD wird ein Serienwiderstand von 100 Ω empfohlen
Erforderlich
3
USART1 hat einen Testpunkt
Erforderlich
4
Geräte, die auf HCPU laufen müssen, sind mit USART2 oder USART3 verbunden
Optional
5
Geräte, die auf LCPU laufen müssen, sind mit USART5 oder USART6 verbunden
Optional
6
Beim Anschluss an eine Peripherie sind RXD und TXD korrekt gekreuzt
Erforderlich
7
Der I/O-Logikpegel des Peripheriegeräts entspricht dem des Hauptchips
Erforderlich
8
Ungenutzte USART-Testpunkte sind für die Backup-Nutzung reserviert
Optional
9
Für den Anschluss an Peripherie wird empfohlen, die HCPU-Schnittstelle zu verwenden, um zu vermeiden, dass HCPU-Software eine LCPU-UART-Schnittstelle nutzt
Die Pin-Zuweisung des Hintergrundbeleuchtungs-PWM ist korrekt; ein von Motor-PWM abweichendes GPTIMx verwenden, vorzugsweise auf der PB-Schnittstelle, um zu vermeiden, dass eine HCPU-Frequenzabsenkung die Hintergrundbeleuchtung beeinträchtigt
Erforderlich
2
Die Pin-Zuweisung des Motor-PWM ist korrekt; ein von Hintergrundbeleuchtungs-PWM abweichendes GPTIMx verwenden, vorzugsweise auf der PB-Schnittstelle, um zu vermeiden, dass eine HCPU-Frequenzabsenkung die Vibration beeinträchtigt
Erforderlich
3
Für die Motor-PWM-Steuerung ein standardmäßig deaktiviertes GPIO auswählen, um abnormales Verhalten während der Firmware-Programmierung bei Verwendung eines SMT-Motors zu vermeiden
Erforderlich
4
Signale, die einen PWM-Ausgang benötigen, müssen die PB-Schnittstelle verwenden; zusätzlich auf abnormales Verhalten beim Kaltstart prüfen
Der J-Link-Steckverbinder oder die Testpunkte reservieren korrekt die I/O-Stromversorgungsreferenz
Erforderlich
3
Während des Firmware-Downloads müssen PVDD, VDDIO, VDDSC und ähnliche Schienen versorgt sein, AVDD18_DSI (CAU2-Versorgung) muss ebenfalls versorgt sein
Solange USB aktiviert ist, kann der PC oder das angeschlossene Gerät im normalen Betrieb das Ein- und Ausstecken erkennen. Soll dies auch im Schlafmodus der MCU möglich sein, ist ein Spannungsteiler an VBUS vorzusehen. Dessen Ausgang muss einen zur I/O-Spannung passenden High-Pegel liefern und mit einem Weck-Pin der MCU verbunden werden. Empfohlen wird, denselben Weck-Pin wie für die Erkennung des Ladegeräteanschlusses mitzuverwenden
PBR0 wechselt beim Einschalten von 0 auf 1 und kann ausgewählte externe Lastschalter steuern; PBR1-PBR5 sind standardmäßig Low-Ausgänge
Erforderlich
2
PBR0-PBR5 können sowohl in Standby als auch in Hibernate als Ausgänge verwendet werden
Optional
3
PBR0-PBR5 können das LPTIM-Signal ausgeben
Optional
4
Für den SF32LB567 wird LPTIM3 empfohlen: LPTIM3_OUT und LPTIM3_OUT_BAR geben 21-25-kHz-Signale von PBR-Pins mit unterschiedlichen Tastverhältnissen und entgegengesetzter Polarität aus
Optional
5
Die 21-25-kHz-Signale mit entgegengesetzter Polarität und unterschiedlichen Tastverhältnissen können auch von HCPU ATIM ausgegeben werden; geeignete ATIMx_CHx- und ATIMx_CHxN-Signale zusammen mit Pin_Config auswählen und die Auswirkung der HCPU-Frequenzabsenkung berücksichtigen
Optional
6
PBR0-PBR5 können ein 32-kHz-Taktsignal ausgeben
Optional
7
PBR0-PBR3 können als Weckeingänge konfiguriert werden. Nach dem Wecken der MCU können PBR0-PBRx jedoch keine Interruptsignale empfangen, sondern nur 0-/1-Pegel erkennen. Mit Vorsicht verwenden
Optional
Quellenumfang und technische Prüfung
Prüfpunkt 4 der PBR-Checkliste in der ursprünglichen Checklisten-Arbeitsmappe nennt SF32LB567. Die Arbeitsmappe bestätigt jedoch nicht, dass die Punkte 4 und 5 der PBR-Checkliste Empfehlungen für SF32LB58x sind. Klären Sie die Anwendbarkeit mit SiFli, bevor Sie diese Punkte übernehmen.
Prüfpunkt 6 der Speicher-Checkliste in der Arbeitsmappe sagt, dass PA43 auf High getrieben wird, um die „MPI3-Stromversorgung“ zu aktivieren. Der offizielle Hardware-Anwendungshinweis für SF32LB58x beschreibt PA43 dagegen als Steuerpin für die Stromversorgung des externen Flash und fordert High, um diesen zu versorgen. Die Checklistenzeile behält den Wortlaut der Arbeitsmappe bei. Klären Sie mit SiFli, welche Versorgungsschiene und welcher Schnittstellenumfang vorgesehen sind, bevor Sie den Produktions-Programmierablauf festlegen.
Für alle für die Stromumschaltung verwendeten MOSFET-, LDO- und DCDC-Enable-Pins einen 1-MΩ-Pull-down gegen Masse reservieren, wenn der Enable-Pin high-aktiv ist
Erforderlich
2
Die angesetzte Basisstromaufnahme im Hibernate-Modus ist dokumentiert
Erforderlich
3
Die Summe der angesetzten Basisstromaufnahmen der ausgewählten Peripheriegeräte im Hibernate-Modus ist dokumentiert und erfüllt die Projektanforderungen
Erforderlich
4
Die angesetzte Basisstromaufnahme im Standby-Modus ist dokumentiert
Erforderlich
5
Die Summe der angesetzten Basisstromaufnahmen der ausgewählten Peripheriegeräte im Standby-Modus ist dokumentiert und erfüllt die Projektanforderungen
Falls eine Offline-Download-Platine zum Programmieren der Firmware erforderlich ist, VBAT-, GND-, UART4_TXD-, UART4_RXD-, MODE-, RSTN- und VDDIOA-Testpunkte reservieren
Optional
3
Falls eine Quarzkalibrierung erforderlich ist, einen Quarzkalibrierungs-Testpunkt reservieren; PB45 wird empfohlen