Jede Tabelle deckt einen funktionalen Schaltplanblock ab. Ein Prüfpunkt gilt nur für die Varianten, die in der Spalte „Gilt für“ aufgeführt sind.
Rot hervorgehobener Text und gelbe Hinterlegungen übernehmen die Prüfhinweise aus der Quell-Arbeitsmappe. Da die Arbeitsmappe die Gründe für die einzelnen Markierungen nicht erläutert, sind sie als zusätzliche Prüfhilfen zu verstehen; die Einstufung als „Erforderlich/Optional“ bleibt davon unberührt.
BUCK1_VSW- und BUCK1_VOUT-Verbindungen sind korrekt
Alle Varianten
Erforderlich
5
BUCK2_VSW- und BUCK2_VOUT-Verbindungen sind korrekt
Nur 555/557
Erforderlich
6
LDOVCC2_VOUT-Verbindung ist korrekt
Nur 555/557
Erforderlich
7
AVDD_DSI-Versorgungsspannung ist 1,8 V
Nur 555/557
Erforderlich
8
LDO_VOUT1-Ausgang verfügt über einen Testpunkt oder einen Filterkondensator, der eine Spannungsmessung ermöglicht
Alle Varianten
Erforderlich
9
LDO_VOUT2-Ausgang verfügt über einen Testpunkt oder einen Filterkondensator, der eine Spannungsmessung ermöglicht
Alle Varianten
Erforderlich
10
VDD_RET-Ausgang verfügt über einen Testpunkt oder einen Filterkondensator, der eine Spannungsmessung ermöglicht
Alle Varianten
Erforderlich
11
VDD_RTC-Ausgang verfügt über einen Testpunkt oder einen Filterkondensator, der eine Spannungsmessung ermöglicht
Alle Varianten
Erforderlich
12
VDD_SIP-Versorgungsspannung ist 1,8 V, und es ist ein Lastschalter vorgesehen, damit sie abgeschaltet werden kann
Nur 551/555/557
Erforderlich
13
VDD_SIP-Versorgungsspannung ist 3,3 V, und es ist ein Lastschalter vorgesehen, damit sie abgeschaltet werden kann
Nur SS6600A8
Erforderlich
14
AVDD33-Versorgungsspannung ist 3,3 V
Alle Varianten
Erforderlich
15
AVDD_BRF-Versorgungsspannung beträgt 1,8 V–3,3 V und muss mit der VDD1-Versorgung übereinstimmen
Nur 551/555/557
Erforderlich
16
AVDD_BRF-Versorgungsspannung ist 3,3 V
Nur SS6600A8
Erforderlich
17
VDDIOA-Versorgungsspannung beträgt 1,8 V–3,3 V; für die erste Board-Revision einen Footprint für einen 0-Ω-Serienwiderstand vorsehen
Nur 551/555/557
Erforderlich
18
VDDIOB-Versorgungsspannung beträgt 1,8 V–3,3 V; für die erste Board-Revision einen Footprint für einen 0-Ω-Serienwiderstand vorsehen
Nur 551/555/557
Erforderlich
19
VDDIOA-Versorgungsspannung beträgt 3,3 V; für die erste Board-Revision einen Footprint für einen 0-Ω-Serienwiderstand vorsehen
Nur SS6600A8
Erforderlich
20
VDDIOA-Versorgungsspannung beträgt 3,3 V; für die erste Board-Revision einen Footprint für einen 0-Ω-Serienwiderstand vorsehen
Nur SS6600A8
Erforderlich
21
Wenn SF30147C die Stromversorgung übernimmt, muss die TWI-Steuerschnittstelle MCU-PB-Pins verwenden, und diese Pins müssen PD-Pins sein
Nur 551/555/557
Erforderlich
22
Wenn SF30147C die Stromversorgung übernimmt, müssen über EN gesteuerte Schienen PVDD oder AVDD als EN-Spannungsdomäne verwenden; EN nicht über ein MCU-GPIO steuern. Alternativ EN mit Masse verbinden und den entsprechenden Schienenausgang über Register steuern
Nur 551/555/557
Erforderlich
23
Wenn SF30147C die Stromversorgung übernimmt, können BUCK und LDO1 nur über ihre jeweiligen Enable-Signale EN_BUCK und EN_LDO1 gesteuert werden; eine interne Registersteuerung ist nicht vorgesehen
Nur 551/555/557
Erforderlich
24
Die Ladeschaltung muss über ein Power-Path-Management verfügen, damit das System bei zu niedriger Akkuspannung über den 5-V-Eingang des Ladegeräts versorgt werden kann
Alle Varianten
Erforderlich
Unklarheit in der Quelle: Die Punkte 19 und 20 der ursprünglichen Checkliste V1.0 sind identisch; beide fordern für SS6600A8 3,3 V an VDDIOA. Der Hardware-Anwendungshinweis weist VDDIOA als PA-I/O-Versorgung und VDDIOB als PB-I/O-Versorgung aus, klärt aber nicht, ob Punkt 20 ursprünglich VDDIOB nennen sollte. Die Checkliste übernimmt den Wortlaut der Quelle unverändert. Klären Sie mit SiFli, welche Versorgungsschiene gemeint ist, bevor Sie Punkt 20 als Freigabekriterium verwenden.
5.8.3. Kondensatoren und Induktivitäten der Stromversorgung¶
Tabelle 5.8.3-1: Checkliste Kondensatoren und Induktivitäten der Stromversorgung
Nr.
Prüfpunkt
Gilt für
Kategorie
1
VDD1-Pufferkondensator beträgt mindestens 10 µF
Alle Varianten
Erforderlich
2
VDD2-Kondensator beträgt mindestens 10 µF
Nur 555/557
Erforderlich
3
BUCK1_VOUT-Kondensator beträgt 4,7 µF
Alle Varianten
Erforderlich
4
BUCK2_VOUT-Kondensator beträgt 4,7 µF
Nur 555/557
Erforderlich
5
AVDD_DSI-Kondensator beträgt mindestens 10 µF
Nur 555/557
Erforderlich
6
LDO_VOUT1-Kondensator beträgt 4,7 µF
Alle Varianten
Erforderlich
7
LDO_VOUT2-Kondensator beträgt 4,7 µF
Alle Varianten
Erforderlich
8
VDD_RET-Kondensator = 0,47 µF
Alle Varianten
Erforderlich
9
VDD_RTC-Kondensator = 1 µF
Alle Varianten
Erforderlich
10
VDD_SIP-Kondensator beträgt mindestens 1 µF
Alle Varianten
Erforderlich
11
AVDD33-Kondensator beträgt mindestens 1 µF
Alle Varianten
Erforderlich
12
AVDD_BRF-Kondensator beträgt mindestens 1 µF
Alle Varianten
Erforderlich
13
VDDIOA-Kondensator beträgt mindestens 1 µF
Alle Varianten
Erforderlich
14
VDDIOB-Kondensator beträgt mindestens 1 µF
Alle Varianten
Erforderlich
15
VDD1, VDD2 (nur 555), AVDD_BRF und die RESET-Pull-up-Versorgung müssen identisch sein
Alle Varianten
Erforderlich
16
BUCK1-Induktivität ist eine von SiFli empfohlene Teilenummer
Nur 551/555/557
Erforderlich
17
BUCK2-Induktivität ist eine von SiFli empfohlene Teilenummer
Nur 555/557
Erforderlich
18
Wenn die BUCK-Induktivität nicht von SiFli empfohlen ist, muss sie L = 4,7 µH, DCR ≤ 0,4 Ω und Isat ≥ 450 mA erfüllen
Alle Varianten
Erforderlich
19
Bei GPS oder anderen störempfindlichen Peripheriegeräten einen Footprint für einen nach Masse geschalteten Kondensator an BUCK_LX vorsehen; der Wert richtet sich nach den tatsächlichen Testergebnissen
Alle Varianten
Erforderlich
20
Bei der Umwandlung von VBAT auf 1,8 V für VDD1 und VDD2 (nur 555) einen DCDC-Wandler verwenden; keinen LDO verwenden
Nur 551/555/557
Erforderlich
21
Der Ruhestrom des gewählten DCDC-Wandlers ist dokumentiert und erfüllt die Projektanforderungen
Alle Varianten
Erforderlich
22
Der Ruhestrom des gewählten LDO ist dokumentiert und erfüllt die Projektanforderungen
Der 48-MHz-Hauptquarz entspricht einer in der AVL gelisteten Teilenummer
Alle Varianten
Erforderlich
2
Ist der 48-MHz-Quarz nicht in der AVL gelistet, muss er 7 pF ≤ CL ≤ 12 pF (8,8 pF empfohlen), Frequenztoleranz ≤±10 ppm, ESR ≤30 Ω (22 Ω empfohlen) erfüllen
Alle Varianten
Erforderlich
3
Der 32,768-kHz-Quarz für die RTC entspricht einer in der AVL gelisteten Teilenummer
Alle Varianten
Erforderlich
4
Ist der 32,768-kHz-Quarz nicht in der AVL gelistet, muss er CL ≤12,5 pF (7 pF empfohlen), Frequenztoleranz ≤±20 ppm, ESR ≤80 kΩ (38 kΩ empfohlen) erfüllen
Alle Varianten
Erforderlich
5
Wird der 32,768-kHz-Quarz weggelassen, muss das XI-Pad mit Masse verbunden werden
Am ANT-Signal ist eine charakteristische Impedanz von 50 Ω im unsymmetrischen Betrieb (single-ended) angegeben
Alle Varianten
Erforderlich
2
Am ANT-Signal ist ein Pi-Anpassungsnetzwerk reserviert: ein paralleler NC-Kondensator (nicht bestückt) und ein 15-pF-Serienkondensator
Alle Varianten
Erforderlich
3
Falls eine Filterung von Störaussendungen erforderlich ist, ein Pi-Netzwerk mit einer 3,0-nH-Serieninduktivität und einem 1,5-pF-Parallelkondensator reservieren
Alle Varianten
4
Wenn ein externer PA oder LNA gesteuert werden muss, PB05 mit RX_EN und PB25 mit TX_EN verbinden
Alle Varianten
Optional
In der Quell-Arbeitsmappe ist die Kategorie für RF-Punkt 3 leer; sie bleibt daher auch hier leer. Ohne Bestätigung durch SiFli darf sie nicht als erforderlich oder optional eingestuft werden.
Tabelle 5.8.10-1: Checkliste zum hardwareseitigen Wecken
Nr.
Prüfpunkt
Gilt für
Kategorie
1
HCPU-Interrupt-Weckquellen sind korrekt: PA77, PA78, PA79 und PA80; nicht zum Aufwecken über die Ein-/Aus-Taste verwenden
Alle Varianten
Erforderlich
2
LCPU-Interrupt-Weckquellen sind korrekt: PB43, PB44, PB45, PB46, PB47 und PB48, insgesamt sechs Pins, die zum Aufwecken über die Ein-/Aus-Taste verwendet werden können
Alle Varianten
Erforderlich
3
Interrupt- und Steuersignale für LCPU-seitige Peripheriegeräte wie G-Sensor und Herzfrequenzsensor müssen mit PB-GPIOs verbunden werden
Alle Varianten
Erforderlich
4
Die UART3 zugeordnete LCPU-Interruptquelle wird korrekt verwendet; sie wird nur zum Wecken per Taste empfohlen
QSPI2 wird nach der Priorität PSRAM > NOR-Flash > NAND-Flash ausgelegt
Alle Varianten
Erforderlich
2
Wird der Code aus dem internen SiP-NOR-Flash ausgeführt, muss PA58 den Versorgungsschalter für VDD_SIP steuern
Alle Varianten
Erforderlich
3
Wird der Code aus externem NOR-Flash an QSPI2 ausgeführt, muss PA58 den Versorgungsschalter für QSPI2 steuern
Alle Varianten
Erforderlich
4
Muss externes Flash an QSPI2 in der Produktion programmiert werden, muss PA58 dessen Versorgungsschalter steuern
Alle Varianten
Erforderlich
5
Der von PA58 gesteuerte Spannungsschalter ist high-aktiv (ein) und low-aktiv (aus)
Alle Varianten
Erforderlich
6
An Flash-CLK- und Datenleitungen werden 33-Ω-Serienwiderstände empfohlen
Alle Varianten
Erforderlich
7
QSPI3 ist wie vorgesehen mit NAND-Flash oder eMMC verbunden
Nur 555/557
Optional
8
Den QSPI3-Versorgungsschalter über PA41 steuern; QSPI3 ist standardmäßig ausgeschaltet. Bei einem high-aktiven Versorgungsschalter den standardmäßigen internen Pull-down verwenden
Nur 555/557
Optional
9
Wird für die Steuerung des QSPI3-Versorgungsschalters nicht PA41 verwendet, die alternative I/O-Zuweisung mit der Software abstimmen
Nur 555/557
Optional
10
Muss externes Flash an QSPI3 in der Produktion programmiert werden, muss PA58 dessen Versorgungsschalter steuern
Nur 555/557
Erforderlich
11
Den OPI-PSRAM-Versorgungsschalter über PA70 steuern; PSRAM ist standardmäßig eingeschaltet. Bei einem high-aktiven Versorgungsschalter den standardmäßigen internen Pull-up verwenden
Nur 555/557
Optional
12
Der OPI-PSRAM ist ein unterstütztes Modell und im Leitfaden zur Auswahl der Schlüsselkomponenten als qualifiziert aufgeführt
Nur 555/557
Optional
13
OPI-PSRAM-Signalverbindungen sind korrekt
Nur 555/557
Optional
14
QSPI2-Signalverbindung ist korrekt
Alle Varianten
Optional
15
QSPI3-Signalverbindung ist korrekt
Alle Varianten
Optional
16
Bei Verwendung von SF32LB555 oder SF32LB557 den Speicherbedarf des Herzfrequenzsensor-Algorithmus bestätigen; reicht der LCPU-Speicher nicht aus, externes 1-MB-Flash an QSPI4 hinzufügen
Nur 555/557
Erforderlich
17
Der I/O-Logikpegel des Peripheriegeräts entspricht dem des Hauptchips
Alle Varianten
Erforderlich
18
NOR-Flash ist im Leitfaden zur Auswahl der Schlüsselkomponenten als qualifiziert aufgeführt
Alle Varianten
Erforderlich
19
NAND-Flash ist im Leitfaden zur Auswahl der Schlüsselkomponenten als qualifiziert aufgeführt
SF32LB555xxxx verbindet das Display wie vorgesehen über DSI + LCDC2
Nur 555/557
Erforderlich
2
SF32LB551xxxx verbindet das Display wie vorgesehen über LCDC1
Nur 551/SS6600A8
Erforderlich
3
LCDC1-QSPI-Signalverbindungen sind korrekt; an CLK- und Datenleitungen werden 100-Ω-Serienwiderstände empfohlen
Alle Varianten
Erforderlich
4
LCDC1-MCU8080-Signalverbindungen sind korrekt
Alle Varianten
Erforderlich
5
DSI-Signalverbindungen sind korrekt
Nur 555/557
Erforderlich
6
LCDC2-QSPI-Signalverbindung ist korrekt
Nur 555/557
Erforderlich
7
DSI_REXT ist über einen 10-kΩ-Widerstand mit GND verbunden
Nur 555/557
Erforderlich
8
Die LCDC-RSTB-Verbindung ist korrekt
Alle Varianten
Erforderlich
9
Die LCDC-TE-Verbindung ist korrekt (Verbindung zum TE- bzw. Fmark-Signal des Panels)
Alle Varianten
Erforderlich
10
SPI-LCD, 3-Draht-Modus: CS verbunden mit GPIO22 oder PA31 oder PB33, CLK verbunden mit GPIO23 oder PA20 oder PB32, DATA verbunden mit GPIO21 oder PA34 oder PB35; 4-Draht-Modus: CS verbunden mit GPIO22 oder PA31 oder PB33, CLK verbunden mit GPIO23 oder PA20 oder PB32, DATA verbunden mit GPIO21 oder PA34 oder PB35, DC verbunden mit GPIO20 oder PA36 oder PB36
Alle Varianten
Erforderlich
11
TP-Signale folgen der empfohlenen Pin-Zuweisung (siehe die EVB-I/O-Konfigurationsdatei)
Alle Varianten
Erforderlich
12
Der I/O-Logikpegel des Peripheriegeräts entspricht dem des Hauptchips
Alle Varianten
Erforderlich
13
Wenn das Design eine Always-on-Anzeige bei ausgeschaltetem Bildschirm unterstützen soll, die LCD-QSPI-Schnittstelle mit MCU-PA-Pins verbinden; für LCD_EN, LCD_RST und ähnliche Steuersignale werden PB-GPIOs empfohlen
Nur 551/SS6600A8
Erforderlich
14
Wenn das Design eine Always-on-Anzeige bei ausgeschaltetem Bildschirm unterstützen soll, die LCD-QSPI-Schnittstelle mit MCU-PA-Pins oder die LCD-MIPI-Schnittstelle mit der MCU verbinden; für LCD_EN, LCD_RST und ähnliche Steuersignale werden PB-GPIOs empfohlen
GPADC-Eingang ist mit dem entsprechenden Pin verbunden
Alle Varianten
Optional
2
GPADC-Eingangsbereich ist korrekt; die maximale Eingangsspannung darf 1,0 V nicht überschreiten
Alle Varianten
Optional
3
Empfehlung für den Akkuspannungsteiler: 1-MΩ-1%-Widerstand versorgungsseitig, 220-kΩ-1%-Widerstand gegen Masse und 100-nF-Filterkondensator
Alle Varianten
Erforderlich
4
Für jedes über GPADC gemessene Spannungsteilersignal Teilerwiderstände mit 1 % Toleranz verwenden; jeder GPADC-Kanal muss einen 100-nF-Filterkondensator nahe am Chip-Pin aufweisen
Alle Varianten
Erforderlich
Die Quellen widersprechen sich: Der höherrangige OpenSiFli-Hardware-Anwendungshinweis beschreibt einen 10-Bit-GPADC mit fünf Kanälen und einem Eingangsbereich von 0–0,9 V. Punkt 2 der verlinkten Quell-Arbeitsmappe der Checkliste V1.0 legt 1,0 V als Maximum fest, nennt aber keine Kanalzahl. Das Datenblatt SF32LB55x V1.7.2, Abschnitt 3.2.1 beschreibt acht Single-Ended-Eingänge oder vier differentielle Eingangspaare, mit Bereichen von 0–1,1 V bzw. −0,7 bis 0,7 V; die Pin-Tabelle führt GPADC_CH0–CH7 auf. Der aktuelle SDK-ADC-Anwendungshinweis ordnet ebenfalls acht Kanäle (0–7) zu und nennt 1,1 V als maximale Abtastspannung. SiFli hat die Unterschiede bei Kanalzahl und Spannungsgrenzen nicht erklärt. Checklistenpunkt 2 behält den Arbeitsmappenwert von 1,0 V bei; bis zur schriftlichen Klärung muss die Auslegung jedoch dem höher priorisierten Anwendungshinweis mit 0–0,9 V folgen, und VADC ist auf höchstens 0,9 V zu begrenzen. 1,0 V und 1,1 V sind nicht als freigegebene Entwurfsgrenzen zu behandeln. Bestätigen Sie außerdem die Kanalverfügbarkeit für das gewählte Gerät und Gehäuse.
Die I2C-Zuweisung berücksichtigt die HCPU-/LCPU-Aufteilung und ob das Gerät im Low-Power-Modus laufen muss
Alle Varianten
Erforderlich
2
Die I2C-Pull-ups haben den passenden Widerstandswert; für den Betrieb mit 400 kHz werden 2,2-kΩ-Pull-ups empfohlen. Die Spannungsdomäne des Peripheriegeräts verwenden und die Pull-up-Versorgung zusammen mit der Peripherie abschalten
Alle Varianten
Erforderlich
3
Das I2C-Interruptsignal unterstützt bei Bedarf die Hardware-Aufweckung
Alle Varianten
Erforderlich
4
Teilen sich mehrere Geräte einen I2C-Bus, müssen ihre Adressen eindeutig sein
USART3 ist als Download- und Log-Schnittstelle ausgelegt
Alle Varianten
Erforderlich
2
USART3 verfügt über Testpunkte und bei Bedarf einen Pull-up-Widerstand; ein 100-Ω-Serienwiderstand wird empfohlen und kann für das tatsächliche Design angepasst werden
Alle Varianten
Erforderlich
3
Geräte, die auf der HCPU laufen müssen, sind mit USART1 oder USART2 verbunden
Alle Varianten
Optional
4
Geräte, die auf der LCPU laufen müssen, sind mit USART4 oder USART5 verbunden
Alle Varianten
Optional
5
Beim Anschluss an eine Peripherie verbindet sich MCU-RXD mit Peripherie-TXD und MCU-TXD mit Peripherie-RXD
Alle Varianten
Erforderlich
6
Der I/O-Logikpegel des Peripheriegeräts entspricht dem des Hauptchips
Alle Varianten
Erforderlich
7
Ungenutzte USART-Testpunkte werden als Reserve vorgehalten
Alle Varianten
Optional
8
Wenn UART1 mit einem Gerät verbunden ist, werden Testpunkte reserviert
Alle Varianten
Erforderlich
9
Wenn UART mit einem UART-zu-USB-Chip verbunden ist, müssen RX und TX trennbar sein
Alle Varianten
Erforderlich
10
Für Peripheriegeräte wird eine HCPU-UART-Schnittstelle empfohlen, damit HCPU-Software nicht versehentlich eine LCPU-UART-Schnittstelle nutzt
Die Pin-Zuweisung für die Hintergrundbeleuchtungs-PWM ist korrekt; einen anderen GPTIMx als für den Motor verwenden, vorzugsweise auf der PB-Schnittstelle, um zu vermeiden, dass eine HCPU-Frequenzreduzierung die Hintergrundbeleuchtung beeinflusst
Alle Varianten
Optional
2
Die Pin-Zuweisung für die Motor-PWM ist korrekt; einen anderen GPTIMx als für die Hintergrundbeleuchtung verwenden, vorzugsweise auf der PB-Schnittstelle, um zu vermeiden, dass eine HCPU-Frequenzreduzierung die Vibration beeinflusst
Alle Varianten
Optional
3
Für den Motor-PWM-Steuerpin wird die PB-Schnittstelle empfohlen, vorzugsweise PB24 oder PB25, um Fehlverhalten während der Programmierung bei Verwendung eines SMT-Motors zu vermeiden
Alle Varianten
Optional
4
Signale, die einen PWM-Ausgang benötigen, müssen die PB-Schnittstelle verwenden; zusätzlich auf Fehlverhalten beim Kaltstart prüfen
Die I/O-Spannungsreferenz ist am J-Link-Steckverbinder oder an den Testpunkten korrekt vorgesehen
Alle Varianten
Optional
3
Für die Produktionsprogrammierung von SF32LB555x XXXX müssen zusätzlich zu PVDD, VDDIOA, VDDIOB, VDDSIP, AVDD33 und AVDD_BRF auch AVDD_DSI versorgt werden
Im Normalbetrieb kann die PC-/Geräteseite das Einstecken und Entfernen erkennen, solange USB aktiviert ist. Sollen Einstecken und Entfernen auch erkannt werden, wenn die MCU schläft, einen Spannungsteiler an VBUS ergänzen. Dessen Ausgang muss einen High-Pegel entsprechend der I/O-Spannung liefern und mit einem Wake-up-Pin der MCU verbunden sein. Es wird empfohlen, dafür denselben Wake-up-Pin wie für die Ladegerät-Erkennung zu verwenden
QFN GPIO27 und BGA PA01 werden nicht als Eingänge empfohlen, da der interne 20-kΩ-Pull-down bei einem hochohmigen Pull-up den High-Pegel zu weit absenken und bei einem niederohmigen Pull-up übermäßigen Leckstrom verursachen kann
Alle Varianten
Erforderlich
2
Wird QFN GPIO27 oder BGA PA01 als Ausgang verwendet, muss die gesteuerte Schaltung im nicht angesteuerten Zustand standardmäßig inaktiv sein. Den Pin vorzugsweise für Anwendungen mit hohem Strombedarf verwenden, da ein High-Pegel von 1,8 V etwa 90 µA Leckstrom verursacht
Alle Varianten
Erforderlich
3
Werden PA01 und PA03 als GPIOs verwendet, beide I/O-Pegel im Sleep-Modus gleich halten oder mindestens einen Pin ohne Pull-up/Pull-down in den hochohmigen Zustand versetzen
Alle Varianten
Erforderlich
4
PA77, PA78, PA79, PA80 und PB43-PB48 sind zehn Pins mit Wake-up-Funktion. Im ausgeschalteten Hibernate-Zustand sind sie hochohmig und der interne PU/PD ist deaktiviert; einen externen Pull-up oder Pull-down hinzufügen, falls sich ein fester Pegel sonst nicht garantieren lässt
Alle Varianten
Erforderlich
5
Wird ein PB-Wake-up-Pin für die Signalausgabe verwendet, externen Pull-up oder Pull-down auch dann reservieren, wenn Hibernate nicht genutzt wird
Alle Varianten
Erforderlich
6
Für alle Enable-Pins von MOSFET, LDO und DCDC sicherstellen, dass der erforderliche Ein-/Aus-Zustand im Hibernate durch Standard-Pull-up- oder Pull-down-Widerstände aufrechterhalten wird
Alle Varianten
Erforderlich
7
Für GPIO-Signale, die eine Last mit einem High-Pegel steuern, nach Möglichkeit einen 1-MΩ-Pull-down verwenden, sofern dies die Funktion nicht beeinträchtigt, um den Leckstrom zu reduzieren
Alle Varianten
Erforderlich
8
Muss ein PA-GPIO-Ausgang im Sleep-Modus High bleiben, einen PU-Pin auswählen
Alle Varianten
Erforderlich
9
Muss ein PA-GPIO-Ausgang im Sleep-Modus Low bleiben, einen PD-Pin auswählen
Alle Varianten
Erforderlich
10
Die Anforderung an den Ruhestrom im Hibernate-Modus ist dokumentiert
Alle Varianten
Erforderlich
11
Die Summe der Ruheströme der ausgewählten Peripheriegeräte im Hibernate-Modus ist dokumentiert und erfüllt die Projektanforderungen
Alle Varianten
Erforderlich
12
Die Anforderung an den Ruhestrom im Standby-Modus ist dokumentiert
Alle Varianten
Erforderlich
13
Die Summe der Ruheströme der ausgewählten Peripheriegeräte im Standby-Modus ist dokumentiert und erfüllt die Projektanforderungen
Alle Varianten
Erforderlich
14
Für als Ausgänge verwendete PB43-PB48-Wake-Pins externen Pull-up oder Pull-down reservieren, da interne Pulls im Standby deaktiviert sind
Tabelle 5.8.26-1: Checkliste Offline-Download und Quarzkalibrierung
Nr.
Prüfpunkt
Gilt für
Kategorie
1
Wird ein Offline-Download-Board zum Programmieren der Firmware benötigt, Testpunkte für VBAT, GND, UART3_TXD, UART3_RXD, MODE und RESET vorsehen
Alle Varianten
Optional
2
Wenn eine Quarzkalibrierung erforderlich ist, PB08 vorsehen. Wird PB08 an ein Peripheriegerät angeschlossen, sollte der Pin vorzugsweise als Ausgang dienen; ein externer Kondensator darf nicht angeschlossen werden