Zum Inhalt

SF32LB52x Hardware-Design-Leitfaden — Schaltplan-Checkliste

Teil des SF32LB52x Hardware-Design-Leitfadens

Diese Seite enthält die Schaltplan-Checkliste aus Abschnitt 5.8. Zurück zu Minimalsystem, Stromversorgung und Takt, der ersten der drei Seiten zu den Schaltplan-Designrichtlinien.

5.8. Schaltplan-Checkliste

Jede Tabelle behandelt einen Funktionsblock des Schaltplans. Die Spalte „Gilt für“ nennt die Stromversorgungsvariante oder Siliziumrevision des SF32LB52x, für die ein Prüfpunkt gilt, wenn er nicht alle Varianten betrifft.

„Erforderlich“ bedeutet, dass der zutreffende Punkt geprüft werden muss; es verlangt nicht den Einbau sämtlicher aufgeführter Peripherie. Bedingte Prüfungen gelten nur, wenn die entsprechende Schaltung oder Funktion vorhanden ist. Die Kategorien Erforderlich/Optional der Quelle bleiben erhalten; Empfehlungen sind von verbindlichen Grenzwerten zu unterscheiden.

5.8.1. Gehäuse

Tabelle 5.8.1-1: Checkliste Gehäuse
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 Das Gehäuse der ausgewählten Teilenummer ist korrekt, einschließlich Pin-Namen und Pin-Nummern Alle Varianten Erforderlich

5.8.2. Stromversorgung

Tabelle 5.8.2-1: Checkliste Stromversorgung
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 VBUS-Versorgungsspannung ist 4,6 V–5,5 V nur 520/3/5/7 Erforderlich
2 Soll das Display unmittelbar beim Anschließen des Ladegeräts einschalten, wird das interne Ladegerät nicht empfohlen; bevorzugt wird ein externer Lade-IC mit Power-Path-Management nur 520/3/5/7 Erforderlich
3 Das integrierte Ladegerät ist nur geeignet, wenn es akzeptabel ist, den Akku zunächst bis auf 3,6 V zu laden, bevor die Software das Display einschaltet nur 520/3/5/7 Erforderlich
4 Ein OVP-Bauteil mit integriertem LDO-Ausgang (z. B. LP5305AQVF) wird empfohlen: LDO-Ausgang 4,7–5,4 V, Belastbarkeit ≥0,5 A, Überstromschutz-Auslösung ≥0,7 A nur 520/3/5/7 Erforderlich
5 Bei einem OVP-Bauteil mit einstellbarem OVLO müssen die Teilerwiderstände 1 % Toleranz haben, und der Fehler von V_OVLO_TH muss unter 3 % liegen. Sowohl der minimale als auch der maximale V_OVP-Wert müssen innerhalb von 5,15–5,55 V liegen. Die Quelle bezeichnet 5,15 V als maximale Eingangsspannung des Ladegeräts und 5,55 V als obere Eingangsgrenze des 52x-Ladegeräts; siehe den Hinweis zu den abweichenden Quellenangaben nach der Tabelle nur 520/3/5/7 Erforderlich
6 Wird das integrierte Ladegerät nicht verwendet, kann VBUS unbeschaltet bleiben und der zugehörige Kondensator entfallen. VBAT kann dann jedoch nicht mehr als Versorgungsausgang dienen; schließen Sie in diesem Fall einen externen 1-µF-Kondensator an VBAT an nur 520/3/5/7 Erforderlich
7 Akkuspannungserfassung: Der Chip führt bereits einen internen GPADC-Kanal auf VBAT (bzw. VBATS) — führen Sie VBAT nicht zusätzlich auf einen GPADC-Pin Alle Varianten Erforderlich
8 Versorgungsspannung an den Pins VCC und VBAT ist 3,2 V–4,7 V nur 520/3/5/7 Erforderlich
9 BUCK_LX- und BUCK_FB-Verbindungen sind korrekt Alle Varianten Erforderlich
10 Für die Spannungsmessung am Ausgang VDD_VOUT1 ist ein Prüfpunkt oder ein gut zugänglicher Filterkondensator vorgesehen Alle Varianten Erforderlich
11 Für die Spannungsmessung am Ausgang VDD_VOUT2 ist ein Prüfpunkt oder ein gut zugänglicher Filterkondensator vorgesehen Alle Varianten Erforderlich
12 Für die Spannungsmessung am Ausgang VDD_RET ist ein Prüfpunkt oder ein gut zugänglicher Filterkondensator vorgesehen Alle Varianten Erforderlich
13 Für die Spannungsmessung am Ausgang VDD_RTC ist ein Prüfpunkt oder ein gut zugänglicher Filterkondensator vorgesehen Alle Varianten Erforderlich
14 AVDD_BRF wird über VSYS versorgt nur 520/3/5/7 Erforderlich
15 AVDD33_AUD wird über LDO2 versorgt nur 520/3/5/7 Erforderlich
16 VSYS ist eine ausschließlich MCU-intern genutzte Versorgung — verwenden Sie sie nicht zur Versorgung anderer Peripherie nur 520/3/5/7 Erforderlich
17 LDO2_OUT wird zur Versorgung von Speicher, Sensoren und ähnlichen Peripheriegeräten empfohlen; bei Bedarf kann zur Steuerung der Versorgung ein Lastschalter eingefügt werden nur 520/3/5/7 Erforderlich
18 Die Summe der Spitzenströme aller von LDO2 versorgten Peripheriegeräte beträgt höchstens 150 mA nur 520/3/5/7 Erforderlich
19 LDO3_OUT wird zur Versorgung des Vibrationsmotors empfohlen nur 520/3/5/7 Erforderlich
20 Die Summe der Spitzenströme aller von LDO3 versorgten Peripheriegeräte beträgt höchstens 150 mA nur 520/3/5/7 Erforderlich
21 Das LCD benötigt eine eigene LDO-Versorgung mit niedrigem Ruhestrom (Iq) Alle Varianten Erforderlich
22 Die LED des Herzfrequenzsensors sollte aus VBAT versorgt werden Alle Varianten Erforderlich
23 Der Ladeeingang benötigt eine OVP-Schaltung Alle Varianten Erforderlich
24 Wird ein Power-Path-Management benötigt, weil die Akkuspannung zu niedrig ist und 5 V am Ladeeingang anliegen, wird ein Lade-IC mit Power-Path-Management empfohlen; die an VCC anliegende Spannung darf 4,7 V nicht überschreiten nur 520/3/5/7 Erforderlich
25 SF32LB52DUB6: PVDD = 1,8 V nur 52D Erforderlich
26 SF32LB52B/E/G/JUX6: PVDD = 3,3 V 52B/E/G/J Erforderlich
27 SF32LB52BU36 und SF32LB52BU56: VDD_SIP benötigt eine externe 3,3-V-Versorgung nur 52B Erforderlich
28 SF32LB52DUB6: VDD_SIP benötigt eine externe 1,8-V-Versorgung nur 52D Erforderlich
29 SF32LB52E/G/JUX6: VDD_SIP benötigt keine externe Versorgung — ein externer Kondensator genügt 52E/G/J Erforderlich
30 VBATS ist das Akkuspannungs-Erfassungssignal; der Erfassungsbereich der Akkuspannung ist 0–4,5 V 52B/D/E/G/J Erforderlich

OVP-Schwellen sind keine VBUS-Betriebsspannungsgrenzen

Punkt 5 der Quelle nennt 5,15–5,55 V für die Auswahl einer einstellbaren OVLO-Schwelle, während Punkt 1 die 4,6–5,5-V-VBUS-Prüfung der Arbeitsmappe wiedergibt. 5,55 V ist nicht als zulässige dauerhafte Betriebsspannung an VBUS zu verstehen. Der Abschnitt zum Stromversorgungssystem erläutert die Quellenabweichungen und nennt einen abweichenden OVP-Auswahlbereich aus dem Anwendungshinweis. Vor der Freigabe sind Schwellen und Betriebsgrenzen für das gewählte Gerät mit SiFli zu klären.

Quelle und Geltungsbereich der VBUS-Werte

Electrical Specification-A3 nennt 4,5–5,5 V als VBUS-Versorgungsbereich. Der Anwendungshinweis für akkubetriebene Varianten gibt in seiner Versorgungstabelle 4,6–5,5 V an und verlangt bei maximalem Ladestrom mindestens 4,6 V am VBUS-Pin. Diese Werte haben unterschiedliche Kontexte; berücksichtigen Sie bei der Prüfung der Mindestspannung am Chip Versorgungstoleranz und Spannungsabfall.

5.8.3. Stromversorgungskondensatoren und -induktivitäten

Tabelle 5.8.3-1: Checkliste Stromversorgungskondensatoren und -induktivitäten
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 VBUS-Kondensator ≥10 µF nur 520/3/5/7 Erforderlich
2 VBAT-Kondensator ≥4,7 µF nur 520/3/5/7 Erforderlich
3 Bei SF32LB523/5/7 ist Pin 24 VCC — externer Kondensator ≥10 µF 523/5/7 Erforderlich
4 Bei den Varianten 523/5/7/B/D/E/G/J ist Pin 23 VDD_SIP — externer Kondensator ≥2,2 µF 523/5/7/B/D/E/G/J Erforderlich
5 Bei SF32LB520 ist Pin 24 ein GPIO, PA21 520/SS6500 Erforderlich
6 Bei SF32LB520 ist Pin 23 VCC — externer Kondensator ≥10 µF 520/SS6500 Erforderlich
7 BUCK_FB-Kondensator = 4,7 µF Alle Varianten Erforderlich
8 VDD_VOUT1-Kondensator = 4,7 µF Alle Varianten Erforderlich
9 VDD_VOUT2-Kondensator = 4,7 µF Alle Varianten Erforderlich
10 VDD_RET-Kondensator = 0,47 µF Alle Varianten Erforderlich
11 VDD_RTC-Kondensator = 1 µF Alle Varianten Erforderlich
12 VDD33_VOUT1-Gesamtkapazität ≤9,6 µF nur 520/3/5/7 Erforderlich
13 VDD33_VOUT2-Gesamtkapazität ≤9,6 µF nur 520/3/5/7 Erforderlich
14 VSYS-Gesamtkapazität ≤9,6 µF nur 520/3/5/7 Erforderlich
15 MIC_BIAS-Kondensator = 1 µF Alle Varianten Erforderlich
16 AVDD_BRF-Kondensator = 4,7 µF Alle Varianten Erforderlich
17 AVDD33_AUD-Kondensator = 2,2 µF Alle Varianten Erforderlich
18 AUD_VREF-Kondensator = 1 µF Alle Varianten Erforderlich
19 VSYS-Kondensator = 4,7 µF nur 520/3/5/7 Erforderlich
20 GPADC-VREFP-Kondensator = 4,7 µF Alle Varianten Erforderlich
21 Die Teilenummer der BUCK-Induktivität steht in der von SiFli freigegebenen Lieferantenliste (AVL) Alle Varianten Erforderlich
22 Ist die BUCK-Induktivität nicht AVL-gelistet, erfüllt sie L = 4,7 µH, DCR ≤0,4 Ω, Isat ≥450 mA Alle Varianten Erforderlich
23 Bei GPS oder anderen störempfindlichen Peripheriegeräten sehen Sie an BUCK_LX einen Footprint für einen parallel nach Masse geschalteten Kondensator vor; legen Sie die Kapazität anhand der tatsächlichen Testergebnisse fest Alle Varianten Erforderlich
24 Ruhestrom des gewählten DCDC ist dokumentiert und erfüllt die Projektanforderungen Alle Varianten Erforderlich
25 Ruhestrom des gewählten LDO ist dokumentiert und erfüllt die Projektanforderungen Alle Varianten Erforderlich

Geltungsbereich von Pin 24 in der Quellcheckliste

Der Text des Kondensator-Prüfpunkts 3 nennt SF32LB520/3/5/7, die Spalte „Gilt für“ dagegen nur 523/5/7. Die Punkte 5 und 6 weisen bei SF32LB520 Pin 24 PA21 und Pin 23 VCC zu. Diese Tabelle folgt für Punkt 3 dem engeren Geltungsbereich der Quelle. Vor der Freigabe ist die Pinbelegung der genauen Teilenummer zu prüfen.

5.8.4. Takt

Tabelle 5.8.4-1: Checkliste Takt
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 Der 48-MHz-Hauptquarz ist eine AVL-gelistete Teilenummer Alle Varianten Erforderlich
2 Ist der 48-MHz-Quarz nicht AVL-gelistet, erfüllt er 7 pF ≤ CL ≤ 12 pF (8,8 pF empfohlen), Frequenztoleranz ≤±10 ppm, ESR ≤30 Ω (22 Ω empfohlen) Alle Varianten Erforderlich
3 Der RTC-32,768-kHz-Quarz ist eine AVL-gelistete Teilenummer Alle Varianten Erforderlich
4 Ist der 32,768-kHz-Quarz nicht AVL-gelistet, erfüllt er CL ≤12,5 pF (7 pF empfohlen), Frequenztoleranz ≤±20 ppm, ESR ≤80 kΩ (38 kΩ empfohlen) Alle Varianten Erforderlich
5 Beim 52x können PA24/25/26/27 alle den xtal32k-Takt ausgeben Alle Varianten Erforderlich

5.8.5. Bootstrap-Konfiguration

Tabelle 5.8.5-1: Checkliste Bootstrap-Konfiguration
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 Bei Verwendung eines externen SPI-NOR-Flashs benötigen PA13 und PA17 keinen Pull-up Alle Varianten Erforderlich
2 Bei Verwendung eines externen SPI-NAND-Flashs benötigt PA13 keinen Pull-up; PA17 benötigt einen 7,5-kΩ-Pull-up an der VDD des Flash-Bausteins Alle Varianten Erforderlich
3 Bei Verwendung eines externen SD-NAND-Flashs benötigt PA17 keinen Pull-up; PA13 benötigt einen 7,5-kΩ-Pull-up an der VDD des Flash-Bausteins Alle Varianten Erforderlich
4 Bei Verwendung einer externen eMMC benötigen sowohl PA13 als auch PA17 einen 7,5-kΩ-Pull-up an der VCCQ der eMMC 52D/E/G/J Erforderlich

5.8.6. RF

Tabelle 5.8.6-1: Checkliste RF
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 Für das ANT-Signal ist im Schaltplan eine Impedanz von 50 Ω für eine unsymmetrische Leitung angegeben Alle Varianten Erforderlich
2 Für das ANT-Signal ist ein π-Anpassnetzwerk vorgesehen: ein paralleler NC-Kondensator (nicht bestückt) und ein 15-pF-Serienkondensator Alle Varianten Erforderlich
3 Falls eine Filterung von Nebenwellen erforderlich ist, ist ein π-Anpassnetzwerk mit einer 2,7-nH-Serieninduktivität und einem 2-pF-Parallelkondensator vorgesehen Alle Varianten Optional
4 Falls eine externe PA-/LNA-Steuerung erforderlich ist, sind PA00 mit RX_EN und PA01 mit TX_EN verbunden Alle Varianten Optional

5.8.7. I/O-Ressourcenzuweisung

Tabelle 5.8.7-1: Checkliste I/O-Ressourcenzuweisung
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 Eine mit dem Schaltplan übereinstimmende GPIO-Ressourcenzuweisungstabelle liegt vor Alle Varianten Erforderlich
2 Die GPIO-Zuweisung in der Ressourcentabelle stimmt mit dem Schaltplan überein Alle Varianten Erforderlich
3 Die tatsächliche GPIO-Zuweisung entspricht der Empfehlung von SiFli (siehe HDK-I/O-Konfigurationsdatei) Alle Varianten Erforderlich

5.8.8. Hardwareseitiges Wecken

Tabelle 5.8.8-1: Checkliste zum hardwareseitigen Wecken
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 Die Weckinterruptquellen sind korrekt (verfügbare Weckinterruptquellen: PA24–PA27 und PA34–PA44, insgesamt 15 Pins) Alle Varianten Erforderlich

5.8.9. Speicher

Tabelle 5.8.9-1: Checkliste Speicher
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 Wenn MPI2 (SD1) mit SPI-NOR-Flash verbunden ist: PA13 (MPI D1) und PA17 (MPI D3) benötigen beide keinen Pull-up Alle Varianten Erforderlich
2 Wenn MPI2 (SD1) mit SPI-NAND-Flash verbunden ist: PA13 (MPI D1) benötigt keinen Pull-up; PA17 (MPI D3) muss einen 7,5-kΩ-Pull-up haben Alle Varianten Erforderlich
3 Wenn MPI2 (SD1) mit SD-NAND-Flash verbunden ist: PA13 (SD D3) muss einen 7,5-kΩ-Pull-up haben, PA17 (SD D1) benötigt keinen Pull-up, PA15 (SD CMD) muss einen 7,5-kΩ-Pull-up haben Alle Varianten Erforderlich
4 Wenn MPI2 (SD1) mit eMMC verbunden ist: PA13 (SD D3) und PA17 (SD D1) müssen beide 7,5-kΩ-Pull-ups haben, PA15 (SD CMD) muss einen 7,5-kΩ-Pull-up haben 52D/E/G/J Erforderlich
5 Bei SF32LB520 und SF32LB52B muss der externe Speicher SPI-NOR-Flash sein 520/B Erforderlich
6 Wenn Anforderungen an die Stromaufnahme im ausgeschalteten Zustand bestehen, muss die Versorgung des externen Flashs über PA11 schaltbar sein, High zum Einschalten / Low zum Ausschalten nur 520/3/5/7 Erforderlich
7 Wenn Anforderungen an die Stromaufnahme im ausgeschalteten Zustand bestehen, muss die Versorgung des externen Flashs über PA21 schaltbar sein, High zum Einschalten / Low zum Ausschalten 52B/D/E/G/J Erforderlich
8 Wenn Anforderungen an die Stromaufnahme im ausgeschalteten Zustand bestehen, muss die Versorgung von VDD_SIP über PA21 schaltbar sein, High zum Einschalten / Low zum Ausschalten 52B/D/E/G/J Erforderlich
9 Wenn MPI ein NOR-Flash mit 32 MB oder mehr ansteuert, muss die Flash-Versorgung über PA21 schaltbar sein, damit sie abgeschaltet werden kann 52B/D/E/G/J Erforderlich
10 Wenn SD1 mit einem SD-NAND-Gerät verbunden ist, sind die Signalverbindungen korrekt Alle Varianten Erforderlich
11 Flash-CLK- und Datenleitungen haben 33-Ω-Serienwiderstände Alle Varianten Erforderlich
12 Bei zwei externen NOR-Flash-Bausteinen werden CLK/D0–D3 gemeinsam genutzt. Flash 1 verwendet PA12 als CS, Flash 2 PA26. Dieser Pin hat einen internen Pull-up und eignet sich daher für ein low-aktives CS-Signal: Beim Reset liegt er standardmäßig auf High (Baustein nicht ausgewählt). Alle Varianten Erforderlich
13 Bei zwei externen NOR-Flash-Bausteinen muss der erste eine Kapazität von 16 MB haben; für den zweiten sind 8 MB oder 16 MB zulässig Alle Varianten Erforderlich
14 Der I/O-Logikpegel des Peripheriegeräts stimmt mit dem des Hauptchips überein Alle Varianten Erforderlich
15 Das ausgewählte NOR-Flash-Bauteil ist im Leitfaden zur Auswahl der Schlüsselkomponenten als qualifiziert aufgeführt; andernfalls erkennt das ROM es möglicherweise nicht und das System startet eventuell nicht Alle Varianten Erforderlich
16 Das ausgewählte SPI-/SD-NAND-Flash-Bauteil ist im Leitfaden zur Auswahl der Schlüsselkomponenten als qualifiziert aufgeführt; andernfalls erkennt das ROM es möglicherweise nicht und das System startet eventuell nicht Alle Varianten Erforderlich

5.8.10. Display

Tabelle 5.8.10-1: Checkliste Display
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 Bei Anschluss an ein QSPI-Display sind die Signalverbindungen korrekt Alle Varianten Erforderlich
2 Bei Anschluss an ein Display mit 8080-Schnittstelle sind die Signalverbindungen korrekt Alle Varianten Erforderlich
3 Bei Anschluss an ein JDI-Display sind die Signalverbindungen korrekt Alle Varianten Erforderlich
4 Die Signalverbindungen des LCD-QSPI sind korrekt; CLK- und Datenleitungen haben 100-Ω-Serienwiderstände Alle Varianten Erforderlich
5 Die LCD-RSTB-Verbindung ist korrekt (PA0 empfohlen) Alle Varianten Erforderlich
6 Der TE-Eingang des LCDC ist korrekt mit dem TE- oder Fmark-Signal des Panels verbunden Alle Varianten Erforderlich
7 TP-Signale folgen der empfohlenen Pin-Zuweisung (siehe EVB-I/O-Konfigurationsdatei) Alle Varianten Erforderlich
8 Es ist geklärt, ob ein Always-on-Display erforderlich ist Alle Varianten Erforderlich
9 Ein Low-Iq-LDO versorgt das Display; PA30 wird zur Steuerung der LDO-Freigabe empfohlen Alle Varianten Erforderlich
10 Es ist geklärt, ob die Versorgung von TP und LCD gemeinsam oder getrennt gesteuert wird Alle Varianten Erforderlich
11 Wenn das LCD einen Lichtsensor integriert, ist auch dessen Stromversorgung bereitgestellt Alle Varianten Erforderlich
12 TFT-LCD-Hintergrundbeleuchtungssteuerung: Schaltet die Hintergrundbeleuchtung bei einem High-Signal ein und bei Low aus (high-aktiv); verwenden Sie einen Pull-down-(PD)-GPIO. Schaltet sie bei Low ein und bei High aus (low-aktiv), verwenden Sie einen Pull-up-(PU)-GPIO Alle Varianten Erforderlich
13 SPI-LCD: 3-Draht-Modus — CS an PA03, CLK an PA04, DATA an PA05; 4-Draht-Modus — CS an PA03, CLK an PA04, DATA an PA05, DC an PA06 Alle Varianten Erforderlich
14 Sharp-Memory-/JDI-Display an der JDI-Schnittstelle der MCU: Schließen Sie VCOM und VB an MCU-PA24, VA an MCU-PA25, R0/G0/B0 an MCU-R1/G1/B1, R1/G1/B1 an MCU-R2/G2/B2, GSP an MCU-VST, BSP an MCU-HST, GCK an MCU-VCK, BCK an MCU-HCK, GEN an MCU-ENB und INTB an MCU-XRST an Alle Varianten Erforderlich
15 Der I/O-Logikpegel des Peripheriegeräts stimmt mit dem des Hauptchips überein Alle Varianten Erforderlich

5.8.11. GPADC

Tabelle 5.8.11-1: Checkliste GPADC
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 Der GPADC-Eingang ist mit dem entsprechenden Pin verbunden (PA28–PA34, 7 GPIOs können als GPADC-Eingänge verwendet werden) Alle Varianten Optional
2 Die in GPADC eingespeiste Spannung bleibt innerhalb von 0–3,3 V Alle Varianten Optional
3 Verwenden Sie für jeden von GPADC gemessenen Widerstandsteiler-Eingang Teilerwiderstände mit 1 % Toleranz; jeder GPADC-Kanal hat einen 100-nF-Filterkondensator nahe am Chip-Pin Alle Varianten Erforderlich

5.8.12. Tasten

Tabelle 5.8.12-1: Checkliste Tasten
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 Es ist geklärt, ob die Tasten die MCU aufwecken müssen Alle Varianten Erforderlich
2 Der Anschluss eines normalen Tasters ist korrekt ausgelegt (Pull-up vorhanden, Widerstandswert und Pull-up-Spannungsdomäne korrekt) Alle Varianten Erforderlich
3 Der Ein-/Aus-Taster verwendet PA34 und ist high-aktiv; ein 10 Sekunden langer Tastendruck löst einen Reset aus. Der 10-kΩ-Pull-down-Widerstand muss sich auf der Hauptplatine befinden. Alle Varianten Erforderlich
4 Alle Tastensignale verfügen über ESD-Schutz Alle Varianten Erforderlich

5.8.13. EOS- und ESD-Schutz

Tabelle 5.8.13-1: Checkliste EOS- und ESD-Schutz
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 Die Ladeschnittstelle verfügt über EOS-, ESD- und OVP-Schutz Alle Varianten Erforderlich
2 Die Akkuschnittstelle verfügt über ein ESD-Bauteil Alle Varianten Erforderlich
3 Die Antennenschnittstelle verfügt über ein ESD-Bauteil Alle Varianten Erforderlich
4 Die Stromversorgungsschnittstellen von LCD und TP verfügen über ESD-Bauteile Alle Varianten Erforderlich
5 Die Leitungen TP-I2C, RST und INT verfügen über ESD-Bauteile Alle Varianten Erforderlich
6 Stromversorgungsschnittstelle und Signalleitungen des Herzfrequenzsensors verfügen über ESD-Bauteile Alle Varianten Erforderlich

5.8.14. I2C

Tabelle 5.8.14-1: Checkliste I2C
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 I2C verfügt über Pull-ups mit korrektem Widerstandswert; für 400-kHz-Betrieb werden 2,2-kΩ-Pull-ups empfohlen; verwenden Sie die peripherieseitige Spannungsdomäne und schalten Sie die Pull-up-Versorgung beim Abschalten zusammen mit der Peripherie ab Alle Varianten Erforderlich
2 Das I2C-Interrupt-Signal unterstützt bei Bedarf das hardwareseitige Wecken Alle Varianten Erforderlich
3 I2C-Geräte wie Beschleunigungs-, Herzfrequenz- und geomagnetische Sensoren unterstützen das Auslesen aller Daten in einem einzigen Burst-Lesezugriff Alle Varianten Erforderlich
4 Teilen sich mehrere Geräte einen I2C-Bus, sind ihre Adressen unterscheidbar Alle Varianten Erforderlich

5.8.15. Analoges Audio

Tabelle 5.8.15-1: Checkliste analoges Audio
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 Die MEMS-Mikrofonverbindung ist korrekt Alle Varianten Optional
2 Das MEMS-Mikrofon wird von MIC_BIAS versorgt Alle Varianten Optional
3 Die analoge unsymmetrische ECM-Mikrofonverbindung ist korrekt Alle Varianten Optional
4 Das analoge unsymmetrische ECM-Mikrofon wird von MIC_BIAS versorgt Alle Varianten Optional
5 Alle Audio-ADC-Eingänge haben einen DC-Blockkondensator von mindestens 2,2 µF Alle Varianten Optional
6 Die Audio-DAC-Ausgänge DACP und DACN haben jeweils einen 1-kΩ-Serienwiderstand nahe am Chip, mit einem 1,5-nF-Kondensator parallel zwischen DACP und DACN Alle Varianten Optional
7 Als Audio-Leistungsverstärker wird der AW8155B empfohlen; er wird per Software für den Class-A/B-Modus konfiguriert. Andere Verstärker müssen durch Tests verifiziert werden. Alle Varianten Optional
8 Wird der integrierte analoge Audio-ADC-Pfad nicht verwendet, wird empfohlen, ADCP über einen 0-Ω-Widerstand mit Masse zu verbinden Alle Varianten Optional

5.8.16. SPI

Tabelle 5.8.16-1: Checkliste SPI
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 Die SPI-Verbindungen sind korrekt: SDO der MCU ist mit SDI der Peripherie verbunden, SDI der MCU mit SDO der Peripherie Alle Varianten Optional
2 Die Timing-Anforderungen der SPI-Peripherie sind erfüllt Alle Varianten Optional
3 Der I/O-Logikpegel des Peripheriegeräts stimmt mit dem des Hauptchips überein Alle Varianten Optional

5.8.17. USART und Debug-Schnittstelle

Tabelle 5.8.17-1: Checkliste USART und Debug-Schnittstelle
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 PA18/PA19 (gemultiplext als DBG_UART) bilden die Programm-Download- und Debug-Schnittstelle — Testpunkte sind reserviert, mit einem 100-Ω-Serienwiderstand Alle Varianten Erforderlich
2 Die UART-Verbindungen sind korrekt: RXD der MCU ist mit TXD der Peripherie verbunden, TXD der MCU mit RXD der Peripherie Alle Varianten Erforderlich
3 Wenn PA35/PA36 als UART mit einem Peripheriegerät verbunden sind, stellen Sie sicher, dass dieses beim Reset der MCU ausgeschaltet ist oder die Software die Pins auf Low setzt Alle Varianten Erforderlich
4 Der I/O-Logikpegel des Peripheriegeräts stimmt mit dem des Hauptchips überein Alle Varianten Erforderlich

5.8.18. PWM

Tabelle 5.8.18-1: Checkliste PWM
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 Die LCD-Hintergrundbeleuchtungssteuerung verwendet PA1 (empfohlen) Alle Varianten Optional
2 Der PWM-Pin des Vibrationsmotors verwendet PA20 Alle Varianten Erforderlich

5.8.19. USB

Tabelle 5.8.19-1: Checkliste USB
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 Die USB-Schnittstellenverbindung ist korrekt Alle Varianten Optional
2 Die USB-Schnittstelle verfügt über ESD-Schutz Alle Varianten Optional
3 Ist USB im normalen Betrieb (außerhalb des Schlafmodus) eingeschaltet, kann der Host das An- und Abstecken erkennen. Soll dies auch im Schlafmodus der MCU möglich sein, wird ein VBUS-Spannungsteiler hinzugefügt, der am Weck-Pin der MCU einen zum I/O-Pegel passenden Pegel ausgibt; es wird empfohlen, diesen Pin zugleich zur Erkennung eines angeschlossenen Ladegeräts zu nutzen. Alle Varianten Optional

5.8.20. Stromaufnahme

Tabelle 5.8.20-1: Checkliste Stromaufnahme
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 LDOs und DCDCs haben einen high-aktiven Enable-Eingang. Ist der Ausgang standardmäßig ausgeschaltet, sehen Sie einen Pull-down-Widerstand von 1 MΩ bis 5,1 MΩ zwischen EN und Masse vor und passen Sie den Wert an die Anforderungen an die Stromaufnahme des Projekts an Alle Varianten Erforderlich
2 Verwenden Sie für die MOSFET-basierte Versorgungsschaltung eine PMOS-/NMOS-Kombination. Der Steuerpin schaltet bei High ein und bei Low aus; er ist über einen 1-MΩ-Pull-down-Widerstand mit Masse verbunden Alle Varianten Erforderlich
3 Der Versorgungsschalter für den externen Flash wird über PA11 gesteuert nur 520/3/5/7 Erforderlich
4 Der Versorgungsschalter für den externen Flash und der VDD_SIP-Versorgungsschalter werden beide über PA21 gesteuert 52A/D1 In der Quelle nicht angegeben2
5 VSYS ist, wenn als GPIO-Pull-up-Versorgung verwendet, immer eingeschaltet; dies ist als mit den Anforderungen an die Stromaufnahme vereinbar bestätigt nur 520/3/5/7 Erforderlich
6 Wird LDO2 oder LDO3 als GPIO-Pull-up-Versorgung verwendet, ist bestätigt, dass das Szenario mit abgeschaltetem LDO2/LDO3 weiterhin die Designanforderungen erfüllt nur 520/3/5/7 Erforderlich
7 Die I2C-Pull-up-Versorgung schaltet zusammen mit der IO-Versorgung der Peripherie, um Leckströme zu vermeiden Alle Varianten Erforderlich
8 PA09-Hinweis: Setzen Sie den Pin beim Einschalten des Displays auf High und ziehen Sie ihn im Schlafmodus auf Low Siliziumrevision A2 oder älter Erforderlich
9 Der erforderliche Ruhestrom im Deep-Sleep-Modus ist festgelegt und dokumentiert Alle Varianten Erforderlich
10 Die Summe der Ruheströme aller ausgewählten Peripheriegeräte im Deep-Sleep-Modus ist dokumentiert und erfüllt die Projektanforderungen Alle Varianten Erforderlich
11 Der erforderliche Ruhestrom im Standby-Modus ist festgelegt und dokumentiert Alle Varianten Erforderlich
12 Die Summe der Ruheströme aller ausgewählten Peripheriegeräte im Standby-Modus ist dokumentiert und erfüllt die Projektanforderungen Alle Varianten Erforderlich

Abweichende Pinangaben für den Speicher-Versorgungsschalter

Diese Tabelle übernimmt den PA11-Eintrag des Checklisten-Arbeitsblatts für das Schalten des externen Flashs beim SF32LB520/3/5/7. Nach der Quellenpriorität dieses Projekts haben die höherrangigen OpenSiFli-Anwendungshinweise und der Leitfaden zum Schaltplanentwurf Vorrang; sie nennen PA21 zum Schalten der Boot-Speicherversorgung. Verwenden Sie PA21 als quellenbasierte Entwurfsgrundlage und übernehmen Sie PA11 nicht allein aufgrund des niedriger priorisierten Arbeitsblatts. Es klärt nicht, ob PA11 ein separates Enable-Signal auf der Platine oder eine abweichende Pinzuordnung bezeichnet. Klären Sie das konkrete Netz und die Variante vor der Freigabe mit SiFli.

5.8.21. Download- und Debug-Testpunkte

Tabelle 5.8.21-1: Checkliste Download- und Debug-Testpunkte
Nr. Prüfpunkt Gilt für Kategorie
1 Für Programmierung und Debugging sind Testpunkte für VBAT, GND, PA18 (DBG_UART_RXD), PA19 (DBG_UART_TXD), VSYS, PA34 und ähnliche Testpunkte vorgesehen Alle Varianten Erforderlich

  1. Die Quelltabelle nennt „52A/52D“. Der SF32LB52x Hardware-Design-Leitfaden beschreibt SF32LB52B/D/E/G/J; „52A“ bezeichnet keine dieser Varianten eindeutig. Vor der Anwendung sind die genaue Teilenummer und ihr Datenblatt zu prüfen. „52A“ darf nicht eigenständig durch ein anderes Modell ersetzt werden. ↩

  2. Die Quelle lässt die Kategorie dieser Zeile leer. Sie bleibt als „In der Quelle nicht angegeben“ erhalten; eine Einstufung als erforderlich oder optional wird nicht abgeleitet. Geltungsbereich und Freigabekriterium für das gewählte Gerät sind zu bestätigen. ↩

Zuletzt aktualisiert: